Es muss nicht immer lang sein: der Zentralbau
12. Februar 2007<span style=”font-size: 10pt”>Auch in Chriechenland wurden zunächst Basiliken als Kirchen gebaut. Später, in der byzantinischen Epoche, bevorzugte man dann den Zentralbau, der vielleicht von vorchristlichen Grabmälern abgeguckt wurde. In einem Zentralbau beziehen sich alle Teile auf einen Mittelpunkt. Es wurden runde Zentralbauten errichtet, vor allem aber Kirchen über den Grundriss eines Kreuzes. Moment, werden Sie vielleicht nun denken. Das Kreuz hat doch ein langes Ende und drei kürzere. Wie kann denn so ein Zentralbau entstehen? Grundlage byzantinischen Bauens war das griechische Kreuz, an dem alle Enden gleich lang oder kurz sind. Berühmte Zentralbauten sind die Grabeskirche in Jerusalem und die Kirche San Vitale in Ravenna. Letztere war den wiederum Vorbild für die Pfalzkapelle Karls des Großen in Aachen, welche rund um das Jahr 800 entstand. Ein wichtiges Element vieler Zentralbauten ist die Kuppel, welche sich über dem Schnittpunkt der Achsen erhebt.</span>
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