Ein Freund Dürers: Conrad Meit - eine Ausstellung in München

14. Februar 2007

Mindestens drei Mal hat er sie dargestellt: Erzherzogin Margarete von Österreich. Zwei Mal als Tote in der Klosterkirche in Bourg-en-Bresse und einmal als Lebende in einer kleinen Büste, die sich heute in London befindet. Der um 1470/85 in Worms geborene und 1550/51 in Antwerpen verstorbene Meit war zwischen 1512/14 und 1530 war Hofbildhauer am Hofe Margarete von Österreichs im flämischen Mecheln. Er gilt heute als einer der bedeutendsten Bildhauer und Bildschnitzer der Renaissance, auch wenn sich von seinem Spätwerk kaum Stücke erhalten haben. Conrad Meit war ein Freund Albrecht Dürers, der ihn hoch lobte.

Berühmt wurde Conrad Meit insbesondere für seine Aktstatuetten, die schon ganz den Geist der Renaissance atmen. So besitzt das Bayerische Nationalmuseum in München eine Darstellung von Judith mit dem Haupt des Holofernes.

Das Bayerische Nationalmuseum ist es auch, das noch bis zum 18. März 2007 in einer Sonderausstellung wichtige Werke seines Schaffens zeigt. Im Mittelpunkt stehen neben den Aktstatuetten, seine Porträts und großplastischen Werke aus Marmor und Alabaster.

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