Martyrium auf dem Ararat: Achatius

Zehntausend Märtyrer

Auch über diesen frühen christlichen Märtyrer ist wenig bekannt. Legenden überlagern die Fakten. Achatius soll Anführer eines 9000 Mann starken römischen Heeres gewesen sein, welches zu Zeiten Kaiser Hadrians um 140 n.Chr. kurz davor stand, eine Schlacht zu verlieren. Aber Engel erschienen und versprachen den Sieg, wenn sich die Legionäre zum

Christentum bekehren würden. So soll es geschehen sein, doch als Hadrian davon erfuhr, befahl er anderen Soldaten, die getauften Legionäre auf dem Ararat mit Dornenzweigen zu zerfleischen und sie anschließend zu kreuzigen. Noch einmal tausend Soldaten sollen sich daraufhin taufen gelassen haben und erlitten gleichfalls den Märtyrertod. Darum wird Achatius auch der Anführer der ‚Zehntausend Märtyrer’ genannt.

Die Heiligenlegende des Achatius kam erst im 12. Jahrhundert auf. Aufgrund einer Verwechslung wird er manchmal auch als Bischof dargestellt. Er wird zu den 14 Nothelfern gezählt und wird gegen böse Krankheiten und bei Todesangst angerufen.

  • Dornenzweig (Marterwerkzeug)
  • Auch als Soldat mit Fahne, Kreuz und Schwert

Tag: 22. Juni

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