Viele Mönche brauchen viele Altäre: der Staffelchor

In Ordenskirchen, in denen eine große Anzahl an Priestern (Priestermönchen) täglich Messen lesen musste, wurde auch eine große Anzahl an Altären gebraucht. Dies wurde architektonisch in vielen Fällen so gelöst, dass vom Querschiff am östlichen Ende eine ganze Reihe von Kapellen abgehen. Zumeist ist auch hier die zentrale Kapelle die größte, während die seitlich kleiner sind. Befinden sich mehrer Kapellen am östlichen Ende, die nach Größe gestaffelt sind, spricht man von einem ‚Staffelchor’.

Ein Beispiel für einen Staffelchor ist die Franziskanerkirche St. Croce in Florenz. Dort sind die Wände der Kapellen auch noch reich ausgemalt, unter anderem durch Giotto.

In romanischen Basiliken können die niedrigeren Seitenschiffe gleichfalls über das Querhaus hinaus verlängert sein, ohne in einen Umgang zu münden. Dann befinden sich an den östlichen Enden der Seitenschiffarme zumeist Apsiden, die etwas kleiner sind, als die zentrale Apsis, die den Chorraum ergänzt. Oft sind die Seitenapsiden vom Chorraum abgegrenzt und nicht durch ihn zu erreichen.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.