Der Anfang von Allem: die Erschaffung der Welt
16. März 2007
Die Bibel beginnt mit einer kraftvollen Erzählung: der Schöpfungsgeschichte oder ‚Der Erschaffung der Welt’. In kraftvollen Worten wird geschildert, wie Gott in sechs Tagen, sechs Kapiteln gleich, ein Universum schuf.
Die Kunst kennt im Wesentlichen zwei Darstellungsarten: entweder wird die Geschichte auf den Kern des Satzes – die Erschaffung der Welt – reduziert, oder sie wird in sieben Kapiteln erzählt.
Im ersten Fall erscheint Gott als Weltenschöpfer, oft begleitet von Sinnbildern des von ihm geschaffenen Kosmos. Zu sehen sind den kosmischen Sphären in Kreisen. Auch die Welt kommt vor. Oft ist auch Gott zu sehen, wie er das Universum oder die Welt schafft. Häufig hält er dabei einen Zirkel in der Hand, die ihn als Architekten der Welt zeigen. Auch ist es möglich, dass der Schöpfer nur als ein Auge oder eine Hand dargestellt wird.
Wird das „Sechs-Tage-Werk“ in seine einzelnen Tage aufgeteilt, finden sich die folgenden Szenen:
- Gott scheidet am ersten Tag Licht und Finsternis; es werden Tag und Nacht: eine Taube symbolisiert den Heiligen Geist, der über dem Wasser schwebt,
- Am zweiten Tag erschafft Gott Himmel und Erde,
- Am dritten Tag folgen das Land im Meer und die Pflanzen,
- Die Himmelskörper - Sonne, Mond und Sterne - werden am vierten Tag erschaffen,
- Am fünften Tag kommen die Fische im Meer und die Vögel des Himmels hinzu,
- Gott erschafft am sechsten Tag die Landtiere und schließlich den Menschen, dem er die Herrschaft über alle Tiere überträgt.
- Gott ruht.
Es ist auch möglich, dass einige ‚Tage’ in einer Darstellung miteinander kombiniert werden.
1. Buch Mose, Kapitel 1 und 2 (Verse 1 bis 7)
Bildnachweis: 1
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