Trotz aller Umbauten aus dem Barock ist der im Wesentliche romanische Kern der Kirche im Grundriss noch zweifelsfrei zu erkennen. Insbesondere die Anordnung der Chornebenkapellen an den östlichen Wänden der Querhausarme sind ein untrügerisches Zeichen. In Santiago sind sowohl das Langhaus als auch das Querhaus dreischiffig. Die Vierung scheint das Maß der ganzen Kirche zu sein. Die Seitenschiffe sind wohl halb so breit, wie das Mittelschiff.
Auf dem Grundriss sind die Seitenschiffe als überwölbt eingezeichnet (romanisches Kreuzgratgewölbe). Das Mittelschiff zeigt kein Kreuzgewölbe. Die eingezeichneten Gurtbögen deuten aber an, dass das Mittelschiff sehr wohl gewölbt ist, nämlich mit einem Tonnengewölbe. Im Westen sind deutlich die dicken Mauern der beiden Türme zu erkennen. Im Osten sieht man einen Chorumgang mit Kapellen. Das Grab des hl. Jokobus befindet sich im Chorquadrat, bzw. darunter. Die Gläubigen konnten und können im Chorumgang das Grab des Heiligen umlaufen.
In den Winkeln zwischen Langhaus und Querhaus sind die Mauern der Seitentürmchen eingezeichnet.

