Isaak lag im Sterben und Rebeccea fürchtete, dass Esau nach dem Tod des Vaters, seine Drohnung wahr machen würde und sich an seinem Bruder Jakob rächte. Sie rät Jakob, zu ihrem Bruder Laban nach Haran zu gehen und dort eine Zeit lang zu bleiben. Jakob folgt dem Rat und macht sich auf den Weg. Als er müde wird, legt er sich zum hin und schläft ein.
Im Traum sieht Jakob eine Treppe, die von der Erde bis in den Himmel reicht. Engel steigen auf der Treppe auf und ab. Ganz oben auf der Treppe steht Gott. Er spricht zu Jakob. Er verspircht ihm, dass das Land, auf dem Jakob gerade liegt, ihm und seinen Nachkommen gehören wird.
Als Jakob erwacht, wird er sehr erfürchtig. Er bekommt und furcht und stellt fest, dass der Ort, an dem er geschlafen hat, nichts anderes ist als Gottes Haus und das Tor zum Himmel. Er begießt einen Stein mit Öl und nennt den
Ort Bet-El, was Hebräisch ist und Haus Gottes bedeutet.
In der Kunst wird die Szene häufig dargestellt. Der Schlaf des Jakob und die Treppe oder Leiter, auf der Engel auf und ab steigen regte die Phantasie der Künstler an. Wichtig im biblischen Zusammenhang ist, dass Gott die Zusagen, die er Abraham gemacht hat, auf dessen Enkel überträgt. Damit erneuert er den Bund mit Abraham und seinen Nachkommen.
Die Jakobsleiter ist auch im Alltag angekommen. Der Begriff wird bekanntlich auch für die Strickleiter verwandt, also eine Leiter, deren Holme aus einen Tau, die Sprossen aber nach wie vor zumeist aus Holz sind.
Quelle: Genesis 28,10-22
