Eine hübsche Ruine: das Kloster Chorin
Donnerstag, den 31. Mai 2007
Im Jahr 1258 be- schlossen zwei Brüder, Johann und Otto, ihr Erbe zu teilen. Das Erbe ihres Vaters – die Mark Branden- burg – beherr- schten beide schon seit 1220, aber nun wollte Otto III. von Branden- burg sein eigenes kleines Reich, nicht zuletzt, weil er ich Hoffnung auf die deutsche Königskrone machte. Obwohl Otto zwei Jahre jünger war als sein Bruder Johann I. von Bran- denburg, bekam er nicht nur die Hälfte der Mark, sondern auch das Kloster Lehnin, die Grablege der Familie der Askanier, zu denen beide Brüder gehörten. Also musste für den johannschen Zweig der Askanier ein neues Kloster errichtet werden und da sich die Zisterzienser in Lehnin bereits bewährt hatten, wurden sie auch mit der Gründung eines neuen Klosters für Johann I. und dessen Nachfahren beauftragt.






