Groß war das Wunder: Wasser aus dem Felsen

Moses schlägt Wasser aus dem Felsen, Nicolas Poussin, 1633-35

Das Volk hatte gehungert und Gott hatte ihm Wachteln und Manna geschickt. Nun dürstete den Hebräern und wieder beschwerten sie sich bei Mose. Manche fragten sogar, warum sie Ägypten überhaupt verlassen mussten, nur um jetzt in der Wüste zu verdursten. Da beschwerte sich Mose bei Gott über sein Volk. Er wisse nun auch nicht mehr weiter.

Doch Gott sagte zu Mose, er solle auf einen Anhöhe gehen und mit seinem Stab gegen einen Felsen klopfen. Noch im selben Moment kam Wasser aus dem Felsen und das Volk trank, bis keiner mehr Durst hatte.

Diese Geschichte war in der Kunst sehr beliebt. Zumeist wurden regelrechte Massenszenen mit Mose im Mittelpunkt gezeigt. Die Künstler wählten dann oft genau den Moment aus, an dem das Wasser gerade zu laufen begann.

In der frühchristlichen Kunst wurde zwischen dem Wasserwunder des Mose und dem ‚lebendigen Wasser’ von dem Jesus in Neuen Testament spricht ein Zusammenhang gesehen.

Quelle: Exodus 17,1-7; Numeri 20,1-20

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