Haare wachsen nach: Simsons letzte Heldentat
1. August 2007Die Philister haben Simson gefangen genommen. Zuerst stechen sie dem Wehrlosen die Augen aus und werfen ihn dann in den Kerker, wo er eine Mühle drehen muss.
Simson sitzt zwar ohne Augenlicht im Kerker, doch seine Haare wachsen wieder und mit ihnen kehren auch seine Kräfte zurück. Die Philister werden, wie so viele Sieger, übermütig und wollen den besiegten Simon auf einem Fest demütigen. Dazu lassen sie den Gefangenen aus dem Kerker holen. 3.000 Philister, unter ihnen alle Fürsten, haben ihren Spaß mit dem Blinden.
Simson aber bittet den Jungen, der ihn an der Hand führt, dass er ihn loslassen solle. Denn er, Simson, wolle sich mal genauer die Säulen des Hauses ertasten. Er bittet Gott um Stärke, packt die beiden Mittelsäulen des Hauses, reißt sie aus dem Gefüge und das Haus stürzt ein. Simson und alle Menschen, die in dem Gebäude waren, kamen dabei ums Leben.
Besonders die mittelalterliche Kunst sah in der Verspottung des Simson ein Vorbild für die Verspottung, die Jesus während der Passion ertragen musste.
Quelle: Richter 16,21-31
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