Der Mensch: Matthäus der Evangelist
30. September 2007
Mit dem Evangelium des Matthäus beginnt das Neue Testament und das Evangelium beginnt mit einer recht langen Auflistung des Stammbaumes Christi. Das Matthäus- Evangelium ist nicht nur das erste, sondern auch das längste Evangelium. Da es aber das Markus- Evangelium als Quelle benutzt, kann es nicht auch noch das älteste sein.
Matthäus hatte bei der Niederschrift wohl vor allem die Absicht, mittels der Texte des Alten Testament zu beweisen, dass Jesus wirklich der Messias war.
Bedeutsam sind im Evangelium auch die sechs große Reden Christi, von denen die Bergpredigt sicher die Bekannteste ist. Am Ende des Matthäus-Evangeliums taucht dann noch die für die Kirche bedeutsame Episode auf, in der Jesus Petrus als den Felsen bezeichnet, auf dem er seine Kirche bauen will. Daraus leitet sich auch der Auftrag zur Mission ab. Petrus sollte später der erste Papst in Rom werden.
Attribut des Matthäus ist der geflügelte Mensch (Engel).
Die christliche Überlieferung setzte Matthäus den Evangelisten mit Matthäus dem Apostel gleich. Letzterer war Zollpächter in Kafarnaum, als Jesus ihn zum Jünger berief. Das Evangelium entstand jedoch tatsächlich um 80 bis 90 nach Christus. Es handelt sich sicher um zwei verschiedene Personen.
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