Jesus hat offensichtlich genug von den Menschen. Nach der wunderbaren Brotvermehrung und der Speisung der 5.000 zieht er sich zurück. Die Jünger jedoch steigen in einen Nachen und versuchen über den See zu fahren. Gegenwind treibt das Boot zurück. In der vierten Nacht kommt Jesus ans Ufer und wandelt den Jüngern über das Wasser entgegen.
Die Jünger erschrecken und fürchten ein Gespenst. Jesus steigt zu den Jüngern ins Boot und der Wind beruhigt sich.
Matthäus erweitert die Geschichte noch um eine Episode: Petrus will Jesus entgegen gehen. Er steigt aus dem Boot und geht Jesus auf dem Wasser entgegen. Doch er bekommt es mit der Angst zu tun und versinkt. Jesus jedoch greift seine Hand und sagt: „Du Kleingläubiger, warum hast Du gezweifelt?“ Die Jünger im Boot erkennen einmal mehr Gottes Sohn.
Die christlichen Künstler betonten vor allem zwei verschiedene Aspekte der Handlung: das wunderbare Wandeln Jesu oder das Untergehen des im Glauben schwachen Petrus und die Errettung durch Jesus.
Quelle: Markus 6,45-52; Matthäus 14,22-33; Johannes 6,16-21: Der Gang Jesu auf dem Wasser

