Monatsarchiv für Mai 2009

Das Licht der Welt: Die Heilung von Blinden

Freitag, den 29. Mai 2009

Die Heilung von Blinden, Tafel der Predella der Maestà im Dom von Siena, 1308-11, Duccio di Buoninsegna

Die reichlichen Heilungen von Blinden in den Evangelien folgen einem einfachen Grund. Jesus hatte es Johannes dem Täufer angekündigt, als er mit Bezug auf den Propheten Jesaia das Wirken des Messias mit den Worten umschrieb: Blinde sehen wieder. Darüber hinaus ist eine Blindenheilung natürlich ein starkes Bild für das Wirken des Christus: es ist ein Sinnbild der Erleuchtung durch die Botschaft Jesu.

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Klassisch romanisch: Klosterkirche St. Georg und St. Pankratius in Hecklingen

Donnerstag, den 28. Mai 2009

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Der Grundriss der Klosterkirche in Heckingen könnte als klassisch romanisch bezeichnet werden. Deutlich markiert die Vierung der Kirche, deren Baubeginn in der Mitte des 12. Jahrhunderst liegt, das Maß aller Dinge: Chor und Querschiffarme nehmen die Vorgabe des Vierungsquadrats auf. Auch das Langhaus ist entsprechend gegliedert. Im Mittelschiff geben je zwei Joche das Maß der Vierung wieder. Die Seitenschiffe der Basilica wiederum sind zwar schmaler als das Mittelschiff, aber eben genau um die Hälfte.

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“Steh auf!” Die Erweckung des Jünglings von Nain

Montag, den 25. Mai 2009

Die Auferweckung des Jünglings von Nain- 1665-70 - Paolo Veronese

Insgesamt drei Mal weckte Jesus im Laufe seines Wirkens Tote auf. Die bekannteste Erweckung ist sicher die des Lazarus. Weniger bekannt ist die Erweckung des jungen Mannes in Nain, von der nur der Evangelist Lukas berichtet. Dafür lässt Lukas Jesus in Nain die gleichen Worte benutzen, wie bei der Erweckung der Tochter des Jairus: Ich sage dir: Steh auf! Dadurch erhält die Redewendung etwas formelhaftes und wird zu einem Ritual der Wirkmacht Jesu.

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