Noch sind die letzten Töne der Weihnachtslieder und der Klang des Weihnachtsoratoriums im Ohr, da kündigt sich das 16. Wiener OsterKlang-Festival an. Das Festival spannt seinen musikalischen Bogen über die Passionsgeschichte, Fragen über Glaube und Hoffnung, Tod und Auferstehung, als auch der Kampf von Gut gegen Böse und letztendlich die Erlösung.
So werden in den Tagen des Festivals außergewöhnliche und bekannte Musikstücke von der Alten Musik bis zur Moderne erklingen. Das Spektrum geht von Jacques Offenbachs Opéra fantastique „Les contes d’Hoffmann” bis hin zu Werken von Ludwig van Beethoven, Anton Bruckner und Györgi Ligeti sowie der Johannes- und Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach.
Die Wiener Philharmoniker eröffnen das OsterKlang-Festival mit Beethovens einzigem Oratorium „Christus am Ölberg“, das er anlässlich seiner Ernennung zum Hauskomponisten des Theater an der Wien komponierte. Da aufgrund der Fastenzeit die Aufführung von Opern damals verboten war, wählte er die Gattung Oratorium für dieses Ereignis. Daneben wird die 2. Symphonie zu Gehör gebracht.
Ein besonderes Highlight 2012 wird das Solokonzert von Jordi Saval in der Minoritenkirche mit seinen Gambenpreziosen – unter dem Titel „Von Träumen und Tränen“ (Höhepunkte der Gambenkunst aus dem 17./18. Jahrhundert) am Grünendonnerstag sein.
Das 16. OsterKlang Wien 2012 findet vom 31. März – 08. April 2012 im Theater an der Wien, der Minoritenkirche und im Musikverein statt.
Das ausführliche Festivalprogramm des 16. OsterKlang Wien ist hier zu finden.
