Archiv der Kategorie ‘Altes Testament‘

Noch eine starke Frauengestalt: Ester

Donnerstag, den 30. August 2007

Ester geht zu Artaxerxes, John Everett Millais, 1865Die Geschichte spielt zu der Zeit, als das persische Großreich Israel beherrschte und große Teile des Volkes nach Persien verschleppt hatte. Zu den Verschleppten gehörte auch Mordechai, der von den Persern nach Susa gezwungen wurde und eine Nichte namens Ester (hebräisch Hadessa genannt) hatte. Ester war jung und schön. Als Esters Eltern gestorben waren, ging sie zu ihrem Onkel nach Susa.

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Kopflos in Betulia: Judit

Dienstag, den 28. August 2007

Judit enthauptet Holofernes, Caravaggio, um 1598

Das Alte Testament ist reich an großen Frauengestalten. Eine der bekanntesten wird in der Kunst zumeist mit einem abgeschlagenen Kopf dargestellt: Judit, was da heißt: die Jüdin. Judit ist im Alten Testament ein eigenes Buch gewidmet.

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Erzengel inkognito: Tobias und der Engel

Samstag, den 11. August 2007

Eine junge Frau im Bett (Sara erwartet Tobias), Rembrandt, um 1645

Tobit hat einen Sohn: Tobias. Eines Tages schickt Tobit Tobias zu seinem Vetter nach Rages in Medien, wo Tobit Geld hinterlegt hat. Doch Tobias kennt den Weg nicht. Ein unbekannter junger Mann aber bietet sich als Reisebegleiter an und Tobit verspricht ihm eine Honorar.

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Gefährlicher Sperlingskot: Tobit und seine Frau

Samstag, den 11. August 2007

Hanna bringt ein Ziegenböckchen mit, das ihr geschenkt wurde, Rembrandt, 1626Der Herr prüft auch die, die an ihn glauben. Schlimme Prüfungen zu ertragen hat auch Tobit . Er ist ein frommer Israelit aus dem Stamme Naftali in Galiläa. Nach dem Untergang des Nordreiches Israel lebt Tobit arm in Ninive in Assyrien. Auch dort bleibt Tobit seinem Glauben treu, sogar als eine Welle der Gewalt gegen die Angehörigen seines Volkes losbricht. Heimlich begräbt Tobit die Ermordeten nach den Riten der Israeliten.

Da er durch den Umgang mit den mit den Toten unrein geworden ist, schläft Tobit außerhalb seines Hauses. Dabei fällt ihm Kot von Sperlingen in die Augen, woraufhin Tobit für sieben Jahre erblindet.

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Haare wachsen nach: Simsons letzte Heldentat

Mittwoch, den 1. August 2007

Die Blendung Samsons, Rembrandt van Rijn, 1636

Die Philister haben Simson gefangen genommen. Zuerst stechen sie dem Wehrlosen die Augen aus und werfen ihn dann in den Kerker, wo er eine Mühle drehen muss.

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Oh, wie verführerisch: Samson und Delila

Mittwoch, den 1. August 2007

Dalia und Samson, Andrea Mantegna, 1495Simson hat sich verliebt: in Delila, womit das Schicksal seinen Lauf nimmt. Denn die Philister sehen in Delila den Schlüssel, um an das Geheimnis der Kräfte Simsons zu gelangen. Sie versprechen Delila jede Menge Geld, wenn sie Simson betört. Delila weiß um ihre Verführungskraft und fragt Simson direkt nach seinen Schwachpunkten. Doch Simson gibt ihr zunächst dreimal falsche Hinweise, die Delila trotzdem anwendet. Delila ruft daraufhin die Philister, doch Simson befreit sich bevor sie da sind.

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Phantastisch und brutal: Die Taten des Simson

Dienstag, den 31. Juli 2007

Simson und das Portal von Gaza, Glasmalerei aus dem Kloster Alpirsbach, 1160-1170

Die Sagen um Simson waren beliebt und wurden sogar in Bühnenstücken aufgeführt. Wie bei volksnahen Geschichten üblich, haben die Legenden um Simson gelegentlich komische Seiten, hin und wieder grausame und manchmal auch beide. Natürlich ist oft auch etwas phantastisches Teil der Erzählungen.

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Des Rätsels Lösung erheult: Die Hochzeit des Simson

Dienstag, den 31. Juli 2007

Simson gibt an der Hochzeitstafel sein Rätsel auf, Rembrandt van Rijn, 1638

Auf dem Weg zur Hochzeit schaut Simson in den Kadaver des von ihm zerrissenen Löwen. In der Leiche hat ein Bienenschwarm eine Nest gebaut. Bei den Philistern angekommen, stellt Simson ein Rätsel. Vom Starken kommt Süßes. Was sei das? Könnten die Philister das Rätsel lösen, so bekämen 30 von ihnen ein Festgewand von Simson spendiert.

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Haarig, aber ein Held: Simson

Dienstag, den 31. Juli 2007

Simson und der Löwe, Weltenchronik des Rudolf von Ems, um 1340Israel hatte auch schon eine Geschichte weit vor den Königen. In der Zeit von 1200 bis 1020 vor Christus wurden die Hebräer von Stammes- herrschern geführt, die als Richter bezeichnet werden und deren Geschichten in den gleichnamigen Büchern des Alten Testaments zu finden sind. Die Richter- Geschichten sind oft Retter-in- der-Not- Geschichten. Einer der Richter und Retter war der sagenhafte Simson, auch Samson genannt. Auch er erschien, als die Stämme Israels mal wieder in einer bedrohlichen Situation waren. Diesmal sind die Philister wieder der Hauptfeind Israels. Die Philister besiedelten die Küsten des Landes und gaben ihm den Namen (Palästina = Land der Philister). Die Israeliten waren aber nicht zufällig Feinde der Philister geworden. Denn da sie mal wieder ungehorsam gegenüber ihrem Gott waren, hatte der sie zur Strafe für 40 Jahre in die Gewalt des Küstenvolkes gegeben.

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1.000 Ehefrauen: Der Bundesbruch Salomos

Donnerstag, den 26. Juli 2007

Salomos Götzendienst, Sebastiano Ricci, 1724

Er war ein weiser und gerechter König, aber er hatte 700 Ehefrauen und dazu noch 300 Nebenfrauen. Viele der Nebenfrauen waren keine Hebräerinnen und glaubten an andere Götter. So weise und gerecht Salomo auch war. Von seinen Nebenfrauen ließ er sich verführen zur Verehrung anderer Götter.

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