Bauteile

Abgerechnet wird zum Schluss: Steinmetzzeichen

Die ältesten bekannten Steinmetzzeichen stammen aus einem ägyptischen Grab. Sie wurden vor rund 4450 Jahren angebracht. Steinmetzzeichen wurden auch von den Phöniziern, den Persern, den Babyloniern, den Griechen, den Römern und in der frühchristlichen Architektur verwandt. Die Zeichen finden sich … weiter lesen

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Schema: Die innere Organisation eine Kirche

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Der Grundriss als Kreuz: Querschiff

Im Grundriss zeigen viele Kirchen seit der Romanik die Form eines Kreuzes. Die Symbolik ist natürlich kein Zufall. Dabei zeigt das kürzere Ende zumeist nach Osten, das längere Ende nach Westen. Da der Altar zumeist im Osten einer Kirche stand … weiter lesen

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Das Maß aller Dinge: die Vierung

Ein wichtiger Ort in Kirchen mit Lang- und Querhäusern ist der Punkt, an dem sich beide Schiffe schneiden. Dabei entsteht ein Joch, welches sowohl zum Lang- als zum Querschiff gehört. Dieses Joch wird ‚Vierung’ genannt. In romanischen Kirchen wird die … weiter lesen

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Exklusiv für den Klerus: der Chor

Das Maß des Vierungsquadrates war im gebunden System auch maßgeblich (im wahrsten Sinne des Wortes) für den zentralen Kirchenbereich, der (zumeist östlich) auf das Vierungsquadrat folgt: den Chor. Der Chor war in Kirchen ursprünglich der Bereich, der allein dem Klerus … weiter lesen

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Kein Durchblick: der Lettner

Früher war der Chor gegenüber dem Langhaus, also dem Raum für die Nicht-Kleriker, häufig durch einen massiven Sichtschutz abgeschlossen: den Lettner. Der Begriff kommt aus dem Lateinischen: legere (lesen) oder lectorium (Lesepult). Oben auf dem Lettner war eine kleine Lesebühne, … weiter lesen

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Der Chorumgang

In der Romanik vereinzelt und in der Gotik sehr häufig schufen die Baumeister sogenannte ‚Chorumgänge’. Oft entstanden in einfacher Verlängerung der Seitenschiffe des Langschiffes über das Querhaus hinaus Gänge, in denen der nun innen liegende Chorraum vollständig umgangen werden konnte. … weiter lesen

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Viele Mönche brauchen viele Altäre: der Staffelchor

In Ordenskirchen, in denen eine große Anzahl an Priestern (Priestermönchen) täglich Messen lesen musste, wurde auch eine große Anzahl an Altären gebraucht. Dies wurde architektonisch in vielen Fällen so gelöst, dass vom Querschiff am östlichen Ende eine ganze Reihe von … weiter lesen

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Eine hübsche Sonderform: Dreikonchen(chor)anlage

Im Kölner Raum hat sich in den vielen romanischen Kirchen eine besondere Form des Chorraums herausgebildet: der Dreikonchen-Chor. Der Ausdruck ‚Konche’ kommt aus dem Griechischen (konché) bzw. aus dem Lateinischen (concha) und bedeutet ‚Muschel’.

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Stiftung und Grablege der Reichen und Mächtigen: die Seitenschiffkapelle

In Kirchen, die von einer umfangreichen reichen Bürgerschaft gestiftet wurden, reichten die Kapellen im Chorumgang oft nicht mehr aus, wenn es überhaupt einen Umgang gab. So wurden im Langhaus an den Außenwänden der Seitenschiffe zahlreiche Seitenkapellen angefügt. Zumeist gehörten dann … weiter lesen

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