Ein Witz im Angesicht des Todes: der hl. Laurentius
Mittwoch, den 11. April 2007Es kommt nicht allzu oft vor, dass von einem Heiligen Witze überliefert sind, zumal wenn der Witz während des Martyriums entstanden sein soll. Doch der hl. Laurentius kann mit
einem solchen Witz dienen. Während er auf einem Rost über glühenden Kohlen langsam zu Tode geröstet wurde, soll der Heilige gesagt haben, es sei nun Zeit ihn zu wenden, da er von der einen Seite schon gar sein.
Wahrscheinlich sollen solche Witze, die sich in Legenden überliefert haben, nur zeigen, wie stark und unbeirrt die frühen christlichen Märtyrer für ihren Glauben in den Tod gegangen sind. Bei Laurentius kommt noch hinzu, dass er schon wenige Tage vor seinem schmerzhaften Ende bedauert haben soll, eines solchen Todes nicht würdig zu sein. Da wurde nämlich Papst Sixtus II. hingerichtet und Laurentius durfte nicht dabei sein. Doch der Papst tröstete den Heiligen, prophezeite ihm, dass auch er in drei Tagen das Martyrium erleiden würde, aber vorher noch den Schatz der Kirche unter den Armen verteilen sollte.



Zusammen mit seinem Bruder Andreas ging Simon Petrus dem Beruf des Fischers nach. Beim Fischen wurden beide auch von Jesus zu Jüngern berufen (Markusevangelium Kapitel 1, Verse 16 bis 18). Eines der ersten Wunder Christi galt der Schwiegermutter des Petrus: Jesus heilte die Dame. Petrus war dabei, als Jesus auf dem See Genezerath wandelte, bei der Verklärung Jesu und der Fußwaschung, wo er sich als unwürdig bezeichnete, von Jesus die Füße gewaschen zu bekommen.

