Die Menschheit braucht Fürbitte: die Deesis
Montag, den 2. Juli 2007Zum Jüngsten Gericht wird Christus als Weltenrichter kommen, um zu richten über die Lebenden und die Toten. Soweit bekannt. In der byzantinischen Kunst entwickelte sich aus spätantiken Huldigungsszenen zu diesem Thema die sogenannte Deesis. Das Wort déesis kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Bitte“ oder „Gebet“. Eine Deesis zeigt Christus im Zentrum als Weltenrichter. Zu seiner Rechten (der Linken des Betrachters) steht seine Mutter, die Jungfrau Maria. Zur Linken Christi (der Rechten des Betrachters) befindet sich Johannes der Täufer. Beide werden dargestellt, wie sie sich Christus zuwenden. Maria und Johannes der Täufer stehen in der Deesis als Führbittern der Menschheit während des Jüngsten Gerichts.







