Archiv der Kategorie ‘Schöne Grundrisse‘

Einzigartiges Sterngewölbe: St. Nicolai in Lüneburg

Donnerstag, den 4. März 2010

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Die jüngste der drei mittelalterlichen Backsteinkirchen der Hansestadtlüneburg entstand im Stil der Gotik zwischen 1407 und 1477. Schon der Grundriss zeigt das wunderschöne und für Norddeutschland einzigartige achtzackige Sterngewölbe über dem Mittelschiff. Die Seitenschiffe sind niedriger und schmaler als das Mittelschiff. Auch sie haben ein Sterngewölbe. An die Seitenschiffe schließen mit den Seitenschiffen mehr oder weniger verschmolzene Seitenkapellen an. Seitenschiffe und Seitenkapellen werden von einem gemeinsamen Dach eingefasst und bilden somit einen einheitlichen Baukörper. Im Grundriss sind an den Seitenschiffen noch die Pfeiler zu erkennen, die die Seitenschiffe und letztendlich auch das hohe Mittelschiff abstützen.

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Klassisch romanisch: Klosterkirche St. Georg und St. Pankratius in Hecklingen

Donnerstag, den 28. Mai 2009

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Der Grundriss der Klosterkirche in Heckingen könnte als klassisch romanisch bezeichnet werden. Deutlich markiert die Vierung der Kirche, deren Baubeginn in der Mitte des 12. Jahrhunderst liegt, das Maß aller Dinge: Chor und Querschiffarme nehmen die Vorgabe des Vierungsquadrats auf. Auch das Langhaus ist entsprechend gegliedert. Im Mittelschiff geben je zwei Joche das Maß der Vierung wieder. Die Seitenschiffe der Basilica wiederum sind zwar schmaler als das Mittelschiff, aber eben genau um die Hälfte.

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Kirche St. Maria zur Wiese (Wiesenkirche) in Soest

Sonntag, den 17. August 2008

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Als erstes fällt der für gotische Kirche - denn um eine solche handelt es sich, wie schon der polygonale Chorschluss im Osten verrät - beinahe gestaucht wirkende Umriss auf: der Grundriss ist - zumindest wann man die westlichen Joche wegdenkt - fast quadratisch. In der Gegend um Soest ist ein solcher Grundriss so typisch, dass er als “westfälisches Quadrat” bezeichnet wird.

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Magdeburger Dom

Dienstag, den 10. Juli 2007

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Der Dom zu Magdeburg war die erste Kirche in Deutschland, die mehr oder weniger vollständig dem französischen Kathedral-Schema folgte. Also: Basilika mit drei Schiffen. Die Seitenschiffe verlängern sich in den Chorumgang (hier weicht Magdeburg zwar nicht ab, aber das Prinzip doch auf). Am Chorumgang befinden sich Chorumgangskapellen. Es gibt ein Querhaus in Richtung Osten bzw. Chor und im Westen sogar eine Doppelturmfassade.

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Dom von Siena

Donnerstag, den 5. Juli 2007

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Es ensteht schon ein bemerkenswerter Grundriss, wenn eine sechseckige Kuppel in eine Konstruktion aus viereckigen Gewölben eingepasst werden soll. Trotzdem erscheint die umgesetzte Lösung nicht unellegant zu sein. (more…)

Dom St. Peter zu Worms

Dienstag, den 26. Juni 2007

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Der Dom in Worm zeigt im Grundriss eine erstaunlich schlanke Form. Ansonsten erweist sich die Kirche schon auf den ersten Blick als ein romanischer Bau. Im Osten und im Westen befindet sich je ein Chor. Zum Osten hin ist das Querschiff zu erkennen. Der ganze Bau ist im Großen und Ganzen im gebundenen System errichtet.

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St. Gereon in Köln

Freitag, den 15. Juni 2007

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Es gibt klassische und weniger klassische Kirchen-Grundrisse. Der von St. Gereon in Köln fügt sich in keine Kategorie. Es fehlt dem Betrachter sogar schwer, nur das Alter der Kirche anhand des Grundrisses zu schätzen. Der ovale Zentralteil lässt eine barocke Anlage vermuten, auch wenn alle anderen Teile irgendwie nicht recht dazu zu passen scheinen.

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St. Wolfgang in Schneeberg (Erzgebirge)

Dienstag, den 5. Juni 2007

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Die Kirche ist größer, als der Grundriss zuerst vermuten ließe. Tatsächlich ist die Wolfgangskirche in Schneeberg mit einer Länge von 61 Metern sogar eine der größeren Hallenkirchen der Spätgotik.

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Kathedrale Ste-Cécile in Albi

Sonntag, den 27. Mai 2007

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Die Kathedrale von Albi ist ein in jeder Hinsicht bemerkenswerter Bau. Im Grundriss verraten das vor allem die dicken Linien der Mauern. Die Mauern sind rund sechs Meter dick. Die Kirche stammt aus der Gotik (1282 bis 1480), wurde in Backstein aufgeführt und sieht von Außen mehr einer mächtigen Festung als eine Kirche ähnlich. Die Außenwand ist durchgehend flächig und nur von den Fenstern durchbrochen. Das Strebewerk ist nicht wie üblich nach Außen sondern nach Innen gebaut worden.

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Franziskanerkirche in Salzburg

Montag, den 21. Mai 2007

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Der Grundriss ist so beeindruckend wie die Kirche. Deutlich lassen sich das romanische Langschiff und die spätgotische Chorhalle unterscheiden, wobei die Halle fast so ausgehnt ist wie das Schiff. Zu erkennen sind auch die fünf schlanken Pfeiler, auf denen das filigrane Netzgewölbe der Chorhalle ruht.

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