<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Kirchengucker</title>
	<atom:link href="http://www.kirchengucker.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.kirchengucker.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sat, 04 Feb 2012 12:00:21 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Das &#8216;Wort&#8217; rückt ins Zentrum: Die Kanzel</title>
		<link>http://www.kirchengucker.de/2012/02/04/das-wort-ruckt-ins-zentrum-die-kanzel/</link>
		<comments>http://www.kirchengucker.de/2012/02/04/das-wort-ruckt-ins-zentrum-die-kanzel/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 12:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Funktionsraum Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kirchengucker.de/?p=4515</guid>
		<description><![CDATA[In der Frühzeit des Christentums (seit dem 4. Jahrhundert) waren Kirchenraum und der Raum der Geistlichkeit durch eine Schranke abgetrennt. An dieser Schranke stand der Ambo, ein Lesepult, von dem zum Beispiel Texte aus der Bibel verlesen wurden. Vom lateinischen &#8230; <a href="http://www.kirchengucker.de/2012/02/04/das-wort-ruckt-ins-zentrum-die-kanzel/">weiter lesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Frühzeit des Christentums (seit dem 4. Jahrhundert) waren Kirchenraum und der Raum der Geistlichkeit durch eine Schranke abgetrennt. An dieser Schranke stand der Ambo, ein Lesepult, von dem zum Beispiel Texte aus der Bibel verlesen wurden. Vom lateinischen Begriff für Schranke (oder Gitter) – <em>cancelli</em> – leitet sich der deutsche Begriff <em>Kanzel</em> ab.</p>
<p>Erfunden wurde die Kanzel im 13. Jahrhundert von den großen Bettelorden, da sie nicht nur immer größere Kirchen bauten, sondern auch die Predigt bzw. Homilie verstärkt in den Mittelpunkt der Messen und Gottesdienste rückte. Allerdings wurde bis zum ausgehenden Mittelalter vor allem vom Lettner gepredigt, der den Raum der Geistlichen, also den Chor, vom Laienraum trennte.</p>
<p>Grundelemente der Kanzeln sind ihr Kanzelkorb, der Aufgang und das Lesepult. Da es nicht immer elektronische Stimmverstärker gab, sind viele Kanzeln auch mit einem Dach ausgestattet, der Schalldeckel genannt wird und die Funktion hat, den Sprechschall des Predigers ein wenig nach unten zu den Zuhörern umzuleiten.</p>
<p>Oft stehen die Kanzeln auch auf einem Fuß. Hin und wieder ist der Fuß als Skulptur gestaltet. Oft ist in dieser Skulptur dann Moses mit den Gesetzestafeln zu erkennen.</p>
<p>Die Kanzel findet sich meistens an der Seite des Kirchenschiffes; bei Basiliken häufig an einem der vorderen Pfeiler. Nicht selten steht die Kanzel auf der Nordseite des geosteten Mittelschiffs, also der Evangeliumsseite.</p>
<p>Da die Kanzel vor allem der Verkündigung des Evangeliums dient, ist der Kanzelkorb zumeist mit den vier Evangelisten geschmückt. Auf katholischen Kanzeln finden sich aber auch die vier Kirchenväter Augustinus, Gregor der Große, Ambrosius und Hieronymus.</p>
<p>Die Reformation hat die Predigt und damit die Kanzel weite ins Zentrum des Gottesdienstes gerückt. Viele Kirchen sind so zu Predigtkirchen umgestaltet worden. So sind nicht nur die Bänke zur Kanzel ausgerichtet worden, sondern oft eine oder mehrere Emporen eingebaut worden, die es den Gottesdienstbesuchern ermöglichen, der Predigt in Wort und Bild gut zu folgen.</p>
<p>In manchen evangelischen Kirchen findet sich sogar ein sogenannter Kanzelaltar. Dabei wurde die Kanzel in den Altar eingebaut und befindet sich zumeist über der Mensa bzw. dem Altartisch. Damit werden das Wort und das Sakrament eindeutig in ihrer Bedeutungen gleich- und zusammengestellt.</p>
<p>Mit dem zweiten vatikanischen Konzils wurde die Bedeutung der Kanzel für die katholische Messe stark reduziert. Die Homelie oder Wortauslegung erfolgt nun vom Ambo.</p>
<p>An Wallfahrtskirchen kann man hin und wieder Kanzel entdecken, die Außen angebracht sind, aber ansonsten den gleichen Zweck zu erfüllen haben oder hatten, den auch Innenkanzeln haben.</p>
<p><a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ballum_-_Innenraum_1.jpg?uselang=de">Bild</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss></wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>DEM GLAUBEN DIENEND Sakrales Gerät in der Moderne – Eine Ausstellung des Kunstvereins Talstraße in Halle an der Saale</title>
		<link>http://www.kirchengucker.de/2012/02/03/4589/</link>
		<comments>http://www.kirchengucker.de/2012/02/03/4589/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 14:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[KirchenKultur]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kirchengucker.de/?p=4589</guid>
		<description><![CDATA[Moderne Kunst und sakrale Geräte geht das zusammen? Antworten auf diese Frage gibt die Ausstellung „Dem Glauben dienend – sakrales Gerät in der Moderne&#8221; des Kunstvereins Talstrasse in Halle/Saale. Die Ausstellung, die noch bis 26. Februar 2012 gezeigt wird, stellt &#8230; <a href="http://www.kirchengucker.de/2012/02/03/4589/">weiter lesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Moderne Kunst und sakrale Geräte geht das zusammen? Antworten auf diese Frage gibt die Ausstellung „Dem Glauben dienend – sakrales Gerät in der Moderne&#8221; des Kunstvereins Talstrasse in Halle/Saale. Die Ausstellung, die noch bis 26. Februar 2012 gezeigt wird, stellt <em>Vasa sacra</em> – Geräte für den sakralen Gebrauch aus.</p>
<p>Erstmals seit vielen Jahrzehnten sind im Osten Deutschlands die sakralen Objekte als Bestandteil der zeitgenössischen Kunst in einer Präsentation außerhalb von kirchlichen Einrichtungen zu erleben. Die Kruzifixe, Monstranzen, Hostienteller, Leuchter, Taufschalen, Taufsteindeckel und weitere Gebrauchsgegenstände werden mit Unterstützung der Evangelischen Kirche Sachsen-Anhalt und der Katholischen Kirche Sachsen-Anhalt, die bei der umfassenden Objektrecherche und Ausleihe vieler gezeigter Exponate halfen, gezeigt.</p>
<p>Im Zentrum des Ausstellungsprojekts steht die ästhetische Qualität der gezeigten Objekte. Die Ausstellungsmacher wollen mit den ausgewählten <em>Vasa sacra</em> aus der Zeit des Jugendstils bis zu Geräten der unmittelbaren Gegenwart den konfessionsübergreifenden Dialog zwischen sakralen Objekten, ihren Ausstellungsformen und den Besuchern anstreben. „Dem Glauben dienend – sakrales Gerät in der Moderne“ beleuchtet darüber hinaus auch das Verhältnis von Liturgie, Konfession, künstlerischem Zeitgeist und dem Stil einzelner Künstler. Daher verwundert es auch nicht, dass eine große Anzahl der Exponate von Lehrern und Schülern der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle/Saale geschaffen wurden.</p>
<p>Parallel zur Ausstellung „Dem Glauben dienend – Sakrales Gerät in der Moderne“ zeigt der Kunstverein „Sakrale Architektur in Mitteldeutschland – Fotografie im Studio“ von Sigrid Schütze-Rodemann und Gert Schütze in seiner STUDIO-Galerie. Begleitet wird die Ausstellung von einem Symposium. Erwähnst sei auch die Ausstellung „Stille-Glaube-Reflexion“ von verschiedenen regionalen Künstlern, die sich mit sakralen Themen im Bereich der Malerei, Grafik und der Fotografie beschäftigt haben, in der Galerie f2 &#8211; Halle für Kunst in Halle/Saale.</p>
<p>Die Ausstellung „Dem Glauben dienend – Sakrales Gerät in der Moderne“ sowie die Werksschau in der Galerie f2 ist noch bis zum 26. Februar 2012 von Dienstag bis Freitag von 14–19 Uhr und am Wochenende von 14–17 Uhr geöffnet.<br />
Nähere Informationen zur Ausstellung und dem Symposium finden sie beim<a href="http://www.kunstverein-talstrasse.de/f_a_aus.htm"> Kunsterverein &#8220;Talstraße&#8221; e.V. </a>und bei <span style="color: #424220;"><a style="color: #424220;" href="http://www.f2-hallefuerkunst.de/f_a_aus.htm">f2-halle für kunst</a>.</span></p>
<p>Das Faltblatt zur Ausstellung als <a href="http://www.kunstverein-talstrasse.de/body/b_hist06-Dateien/11_flyer%20sakrales.pdf">pdf</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss></wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Dein Glaube ist groß.&#8221; Jesus und die Syrophönizierin</title>
		<link>http://www.kirchengucker.de/2012/01/31/dein-glaube-ist-gros-jesus-und-die-syro-phonizierin/</link>
		<comments>http://www.kirchengucker.de/2012/01/31/dein-glaube-ist-gros-jesus-und-die-syro-phonizierin/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 20:42:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[KunstwerkKirche]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Testament]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kirchengucker.de/?p=4578</guid>
		<description><![CDATA[Es ist allgemein bekannt, dass die Evangelisten Matthäus und Lukas das ältere Markusevangelium als Quelle benutzten. Deshalb finden sich viele Geschichten aus dem Markusevangelium auch in den beiden jüngeren Evangelien (Johannes kannte die anderen Evangelien vermutlich nicht; zumindest benutzte er &#8230; <a href="http://www.kirchengucker.de/2012/01/31/dein-glaube-ist-gros-jesus-und-die-syro-phonizierin/">weiter lesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist allgemein bekannt, dass die Evangelisten Matthäus und Lukas das ältere Markusevangelium als Quelle benutzten. Deshalb finden sich viele Geschichten aus dem Markusevangelium auch in den beiden jüngeren Evangelien (Johannes kannte die anderen Evangelien vermutlich nicht; zumindest benutzte er sie nicht nachweisbar als Quelle). Interessant wird es immer dann, wenn Matthäus oder Lukas eine Geschichte von Markus nutzten, während der andere sie nicht übernahm. Leider kann dann immer nur gemutmaßt werden, weshalb die Geschichte einem der Evangelisten nicht gefallen oder in seine Theologie gepasst hatte.</p>
<p>Eine der Erzählungen aus dem Markusevangelium, die bei Matthäus auftauchen, aber nicht bei Lukas ist die Geschichte von Jesus und der Syrophönizierin. Diese etwas sperrige Bezeichnung benennt die Herkunft der Frau. Sie stammt aus der von den Phöniziern besiedelten Gegend um die wichtigen Handels- und Hafenstädte Tyrus und Sidon nördlich von Israel. Da zur Zeit Jesu diese Region zur römischen Provinz Syrien gehörte, wird die Figur der Erzählung eben als Syrophönizierin angeben (Matthäus nennt sie eine „kananäische Frau“). Dabei ist ihre Herkunft nicht ganz so wichtig. Viel wichtiger ist, dass es sich bei der Dame nicht um eine Israelitin handelte. Sie ist eine „Heidin“.</p>
<p>Jesus hatte auf jeden Fall auf nach einem Streit mit den Pharisäern und Schriftgelehrten über Reinheit und Unreinheit Israel verlassen und war in die Heimat der Syrophönizierin gelangt. Dort war sich die „Heidin“ Jesus vor die Füße und bittet ihn, ihre Tochter vom unreinen Geist zu befreien, der die Tochter befallen hat.</p>
<p>Daraufhin entspannt sich zwischen den beiden ein Dialog. Denn Jesus antwortet der Frau, dass es nicht fein sei, den eigenen Kindern das Brot wegzunehmen und den Hunden vorzuwerfen. Damit bezog sich Jesus auf seine Sendung zum Volk Israel. Die Frau aber antwortet Jesus, dass die Hunde doch von den Brosamen fressen, die die Kinder vom Tisch fallen lassen. Und Jesus sprach: „Um dieser Worte willen gehe hin; der böse Geist ist von deiner Tochter ausgefahren.</p>
<p>Matthäus baut diese Geschichte noch ein bisschen aus. Er lässt Jesus zu der Frau zunächst sogar sagen, dass er nur zu den verlorenen Schafen Israels gesandt sei. Sie aber antwortet: „Herr, hilf mir!“ Nach dem Dialog, wie er sich auch bei Markus findet, sagt Jesus zu der Frau: „Dein Glaube ist groß.“ Deshalb rettete er die Tochter.</p>
<p>Für Matthäus war die Geschichte wichtig, da in seiner Gemeinde vermutlich die Heidenmission betrieben wurde. Vielleicht war dieses Element für Lukas nicht so bedeutend, weshalb er die Geschichte weggelassen hat. Vielleicht gefiel Lukas aber auch nicht, dass Jesus sich offensichtlich von der Syrophönizierin überreden lassen hat. Auf jeden Fall zeigt die Geschichte, dass Jesus der Glaube wichtiger war als die Herkunft.</p>
<p><a href="http://www.die-bibel.de/nc/online-bibeln/luther-bibel-1984/lesen-im-bibeltext/bibelstelle/mk7,24-30">Markus 7,24-30</a><br />
<a href="http://www.die-bibel.de/nc/online-bibeln/luther-bibel-1984/lesen-im-bibeltext/bibelstelle/mt15,21-28">Matthäus 15,21-28</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss></wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein kleiner Viollet-le-Duc: Ferdinand von Quast</title>
		<link>http://www.kirchengucker.de/2012/01/30/ein-kleiner-viollet-le-duc-ferdinand-von-quast/</link>
		<comments>http://www.kirchengucker.de/2012/01/30/ein-kleiner-viollet-le-duc-ferdinand-von-quast/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 16:02:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[KunstwerkKirche]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeiten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kirchengucker.de/?p=4563</guid>
		<description><![CDATA[Während Eugène Emmanuel Viollet-le-Duc (1814-79) den meisten Architekturinteressierten ein bekannter Name sein dürfte und es in Frankreich nur wenige historische Denkmäler von Rang geben dürfte, für die Viollet-le-Duc nicht zumindest einen Entwurf gezeichnet hätte, ist doch vielen unbekannt, dass es &#8230; <a href="http://www.kirchengucker.de/2012/01/30/ein-kleiner-viollet-le-duc-ferdinand-von-quast/">weiter lesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während Eugène Emmanuel Viollet-le-Duc (1814-79) den meisten Architekturinteressierten ein bekannter Name sein dürfte und es in Frankreich nur wenige historische Denkmäler von Rang geben dürfte, für die Viollet-le-Duc nicht zumindest einen Entwurf gezeichnet hätte, ist doch vielen unbekannt, dass es auch in Deutschland einen Denkmalskonservator gab, der eine gewisse Rolle in seinem Fach spielte.</p>
<p>Ferdinand von Quast wurde am 23. Juni 1807 in Radensleben bei Neuruppin geboren. Vater war der Gutsbesitzer Wilhelm von Quast und dessen Frau Charlotte von Rohr. Der kleine Ferdinand wurde zunächst von Hauslehrern erzogen und genoss schließlich eine humanistische Schulbildung in Neuruppin.</p>
<p>1825 ging von Quast nach Berlin, um dort Architektur und Feldmesstechnik an der Allgemeinen Bauschule zu studieren, aus der später die Berliner Bauakademie hervorgehen sollte. Einer der Lehrer von Quasts war Karl Friedrich Schinkel. 1836 erlangte Ferdinand von Quast das Baumeisterexamen.</p>
<p>Schon 1830 hatte er die Leitung des Familienanwesens in Radensleben übernommen und dort umfangreiche Umbauten ausführen lassen. Von Quast war gleichzeitig in Berlin als konservativer Abgeordneter des Preußischen Landtags tätig.</p>
<p>Von Quast reiste viel. Er besuchte große Teile Deutschlands, Frankreich und die Niederlande. Von 1838 bis 1839 weilte er fast ein Jahr zu einem Studienaufenthalt in Italien. Zurück gekehrte setzte sich von Quast für den Erhalt älterer Zeugen der Baukunst ein.</p>
<p>König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen ernannte von Quast 1843 zum Konservator der Denkmäler in Preußen. Seine Aufgabe war es, die Denkmäler zu bereisen und zu Dokumentieren. Dazu fertigte Ferdinand von Quast eine große Zahl an Zeichnungen an, die zum größten Teil die Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges nicht überdauerten.</p>
<p>Doch Ferdinand von Quast dokumentierte nicht nur, sondern setzte sich auch aktiv für den Erhalt der alten Baudenkmäler ein. Dabei ging es nicht nur um Erhalt sondern auch um die Rekonstruktion vormaliger Zustände. Von Quast ging dabei – zumindest für seine Zeit – behutsam mit dem Vorgefundenen um.</p>
<p>Der Einsatz von Quasts wurde erschwert durch die Größe des zu bearbeitenden Raumes (vom Rheinland bis Ostpreußen) und durch die fehlenden Sachmittel. So war von Quast gezwungen, auch eigenen finanzielle Mittel, die durch den Betrieb des Guts in Radesleben absprangen, für seine offizielle Aufgabe einzusetzen.</p>
<p>Ferdinand von Quast ist heute vor allem wegen seiner Restaurierungen bekannt. In den Baugeschichten vieler bedeutender Denkmäler findet sich sein Name. Zu den berühmten Eigenkompositionen von Quasts gehört sicher aber der 1854 in Radesleben angelegte Friedhof („Campo Santo“), der die Grabmäler der von Quasts und auch sein eigenes Grabmal enthält.</p>
<p>Zu den Bauten, an denen Ferdinand von Quast arbeitete, gehören unter anderem die Franziskaner Klosterkirche in Berlin (heute eine Ruine), die Klosterkirche in Jerichow, die Stiftskirche St. Cyriakus in Gernrode, der Havelberger Dom, sowie die Liebfrauenkirche in Trier, die Pfalzkapelle in Aachen und der Dom in Frankfurt am Main.</p>
<p>Indirekt war Ferdinand von Quast auch daran beteiligt, dass die Lübecker ihr Holstentor nicht abrissen. Kaiser Wilhelm I. hatte ihn nach Lübeck geschickt, um den dortigen Rat vom Vorhaben abzubringen.</p>
<p>Ferdinand von Quast starb am 11. März 1877 in Radensleben. Das Land Berlin hat 1987 die Ferdinand-von-Quast-Medaille gestiftet, die jährlich an Personen und Institutionen verliehen wird, die sich besonders für den Denkmalschutz einsetzen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss></wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein Symbol der Passion Christi: Der Stieglitz</title>
		<link>http://www.kirchengucker.de/2012/01/28/ein-symbol-der-passion-christi-der-stieglitz/</link>
		<comments>http://www.kirchengucker.de/2012/01/28/ein-symbol-der-passion-christi-der-stieglitz/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 12:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeine Ikonografie]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kirchengucker.de/?p=4509</guid>
		<description><![CDATA[Von ihm geht die Sage, als der Gott den Vögeln ihre Farben gab, wartete der Distelfink bescheiden ab. Schließlich war er an der Reihe, doch dem Herrn waren die Farben ausgegangen. Da suchte Gott aus seinen Töpfen noch ein paar &#8230; <a href="http://www.kirchengucker.de/2012/01/28/ein-symbol-der-passion-christi-der-stieglitz/">weiter lesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von ihm geht die Sage, als der Gott den Vögeln ihre Farben gab, wartete der Distelfink bescheiden ab. Schließlich war er an der Reihe, doch dem Herrn waren die Farben ausgegangen. Da suchte Gott aus seinen Töpfen noch ein paar Farbkleckse zusammen und teilte sie dem kleinen Sänger zu. Eine andere Geschichte erzählt, dass Gott beim Bemalen der Vögel den Distelfink vergessen hatte und am Schluss alle Farbtöpfe und Pinsel an seinem Gefieder auswischte.</p>
<p>Welche der beiden Sagen zutreffen mag, spielt keine Rolle, denn beide erzählen von der Farbigkeit des kleinen Singvogels. Er ist mit seiner auffälligen roten Kopfgefieder, dem schwarz-weißen Kopfmusters kaum zu übersehen. Sein Rücken ist bräunlich und der Bauch fast weiß gefärbt. Die überwiegend schwarzen Flügel haben eine leuchtend gelbe Binde. Der Distelfink (Stieglitz) ist gerade 12,5 Zentimeter groß, aber für die Malerei von großer Bedeutung.</p>
<p>Die farbenfrohen Distelfinken waren in der Kunst des Mittelalters ein beliebtes Motiv. So tauchen die Vögel beispielsweise auf Bildnissen auf &#8211; als Symbol für Ausdauer und Beharrlichkeit.</p>
<p>In der christlichen Kunst verweist der kleine Fink einerseits wegen seiner Vorliebe für Disteln und seiner roter Kopfhaube in der Hand des Jesuskindes auf die Passion und den Opfertod Jesu Christi. Anderseits wird der Distelfink auch als Symbol der geretten Seele des Gläubigen gedeutet.</p>
<p>Der Stieglitz oder Distelfink kann übrigens auch bei uns häufig beobachtet werden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss></wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;366plus1 &#8211; Kirche klingt&#8221;</title>
		<link>http://www.kirchengucker.de/2012/01/27/366plus1-kirche-klingt/</link>
		<comments>http://www.kirchengucker.de/2012/01/27/366plus1-kirche-klingt/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 18:57:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linkempfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Musik und Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kirchengucker.de/?p=4534</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Die Musik ist aller Bewegung des Herzens eine Regiererin. Nichts auf Erden ist kräftiger, die Traurigen fröhlich, die Fröhlichen traurig, die Verzagten herzhaft zu machen, denn die Musik.&#8221; So schrieb oder sagte einst Luther über die Musik. Dieses Jahr der &#8230; <a href="http://www.kirchengucker.de/2012/01/27/366plus1-kirche-klingt/">weiter lesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Die Musik ist aller Bewegung des Herzens eine Regiererin. Nichts auf Erden ist kräftiger, die Traurigen fröhlich, die Fröhlichen traurig, die Verzagten herzhaft zu machen, denn die Musik.&#8221; So schrieb oder sagte einst Luther über die Musik. Dieses Jahr der Lutherdekade steht ganz dem Thema „Reformation und Musik“.</p>
<p>Und damit verbindet sich einerseits eine Musikempfehlung, anderseits er Hinweis auf die Internetseite der Aktion. Wir wollen auf die Vielzahl von Konzerten, Gemeindegesängen, Festivals und musikalischen Veranstaltungen sowie Symposien hinweisen, die unter dem Motto &#8220;366plus1 &#8211; Kirche klingt&#8221; bundesweit veranstaltet werden. Vom 1. Januar 2012 an täglich und darüber hinaus in der Osternacht werden Motetten, Lieder, Orgel- und Konzertmusik von kleinen und größeren Ensembles, Gemeindechören, Jazzformationen und Gospelbands die Kirchen zum Klingen bringen. Dabei spielt die Musik immer wieder woanders: Die Konzert-Reise zieht von Süden nach Norden und zurück nach Mitteldeutschland bis ins Erzgebirge. Als Höhepunkte des Jahres zählen zum Beispiel vom 2. bis 3. März 2012 „JAZZ erst recht“ in Ibbenbüren (Westfalen) und „Gospelkirchentag“ in Dortmund (1. bis 3. Juni 2012) oder „Dreiklang“, das Chorfest der Nordkirche in Greifswald mit etlichen Uraufführungen (24. bis 26. August 2012).</p>
<p>Die Internetseite zeichnet eine Übersichtlichkeit und Klarheit aus. Schnell findet man die nächste Station der Musikreise. Die Suche der kommenden Veranstaltungen erfolgt über Jahreskalender bzw. über eine interaktive Deutschlandkarte. Also für jeden Suchtyp eine Möglichkeit sich schnell auf der Seite zu orientieren. Unter Informationen sind Hintergrundwissen zum Themenjahr und der Aktion &#8220;366plus1 &#8211; Kirche klingt&#8221; zu finden.Im Blogbereich lassen sich Bilder der vergangenen Aufführungen finden und machen neugierig auf die noch ausstehenden Veranstaltungen.</p>
<p>Schön wäre es auch, wenn alle Veranstaltungen ausführlich vorgestellt wären, aber vielleicht werden die Infos noch eingestellt, wenn die Konzerte näher rücken.</p>
<p>Der Besuch der <a href="http://www.ekd-366plus1.de/">Internetseite</a> und eines Konzerte lohnt sich sicher.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss></wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Eifersucht und ein böser Geist: Saul und David</title>
		<link>http://www.kirchengucker.de/2012/01/26/eifersucht-und-ein-boser-geist-saul-und-david/</link>
		<comments>http://www.kirchengucker.de/2012/01/26/eifersucht-und-ein-boser-geist-saul-und-david/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 14:34:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildbesprechungen]]></category>
		<category><![CDATA[KunstwerkKirche]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kirchengucker.de/?p=4496</guid>
		<description><![CDATA[Saul war der erste König Israels. Allerdings hat Gott Saul schon recht bald seine Gunst entzogen und – ohne dass Saul davon wusste – David zum neuen König ersehen (1. Samuel 16,1). Als ob dieser Umstand für Saul nicht schon &#8230; <a href="http://www.kirchengucker.de/2012/01/26/eifersucht-und-ein-boser-geist-saul-und-david/">weiter lesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Saul war der erste König Israels. Allerdings hat Gott Saul schon recht bald seine Gunst entzogen und – ohne dass Saul davon wusste – David zum neuen König ersehen (1. Samuel 16,1). Als ob dieser Umstand für Saul nicht schon schwer genug zu ertragen war, schickte Gott dem Saul auch noch einen bösen Geist, der ihn ängstigte (1. Samuel 16,14).</p>
<p>Sauls oberste Leute erkannten den bösen Geist und rieten dem Saul einem Harfenspieler suchen zu lassen, der Saul mit seinem Spiel aufheitern würde. Die Knechte Sauls fanden – David. Zu ihm lies Saul senden und David kam an den Hof Sauls und spielte ihm vor. Das Spiel Davids verschaffte Saul tatsächlich Erleichterung.</p>
<p>David aber war noch unbekannt. Erst jetzt erzählt die Bibel von seinem Kampf und seinem Sieg gegen Goliath (1. Samuel 17). Daraufhin gewinnt David nicht nur die Freundschaft des Saulsohns Jonathan, sondern Saul schickt den jungen Mann in viele Kämpfe, die David alle siegreich besteht.</p>
<p>Aber wie das nun eben ist: Kam David von einem seiner Siege zurück, kamen ihm in allen Städten die Frauen mit Gesang und Tanz entgegen und feierten den schönen Sieger. Auch unterließen es die Frauen nicht die 10.000 Erschlagenen des David gegen die 1.000 des Sauls aufzurechnen (1. Samuel 18.7). Saul wurde nicht nur eifersüchtig, sondern begann zu ahnen, dass David einst das Königtum zufallen würde. &#8220;Und Saul sah David scheel von dem Tage an und hinfort.&#8221; (1. Samuel 18,9 LUTHER 1984).</p>
<p>Auch kam wieder der böse Geist über Saul und brachte in zur Raserei. An einem dieser Tage spielte David dem Saul vor. Dieses Mal konnte das Spiel den bösen Geist nicht mildern. Stattdessen hatte Saul einen Spieß in der Hand. Mit dem Spieß versuchte Saul zweimal David zu töten. David aber konnte ausweichen. Da bemerkte Saul, dass Gott mit David war und begann sich vor David zu fürchten. Saul schickte David fort und machte ihn zum Anführer von tausend Mann.</p>
<p>Das Gemälde Rembrandt Harmenszoon von Rijn (1609-69) entstand ca. 1629, also relativ früh im Schaffen des großen niederländischen Malers des Barock. Rembrandt sollte das Thema zwischen 1655 und 1660 noch einmal aufgreifen.</p>
<p>Die Szene eröffnet sich (in beiden Bildern) beim Harfenspiel Davids vor Saul. Allerdings sind es nicht die ersten Spiele, als die Musik Sauls Leid noch lindern konnte. Denn zu sehen ist Saul nicht nur mit dem Spieß in der Hand, mit dem er gleich versuchen wird David zu töten. Zu sehen ist Saul auch im Zustand äußerste Erregung. Seine rechte Hand umklammert den Spieß. Beinahe scheint man die Knöchel weiß werden zu sehen. Neben der rechten ist die linke Hand im Griff zu sehen. Sie umklammert die Armlehne des Thrones.</p>
<p>Auch der Gesichtsausdruck Sauls ist voller Spannung. Der Betrachter vermag die Eifersucht und auch den Tötungswillen deutlich zu erkennen. Gleich wird Saul aufspringen und den Spieß nach David stoßen oder werfen.</p>
<p>David selbst ist kaum zu erkennen. Er wendet dem Betrachter beinahe den Rücken zu und scheint in sein Spiel vertieft zu sein. David sitzt niedriger als Saul und vor allem in direkter Reichweite zum Spieß. Saul braucht nur vorzutreten, um David niederzustrecken.</p>
<p>Auf dem Gemälde Rembrandts sind Saul als alter Mann mit grauem Bart und David als junger Mann mit vollem, schwarzen Haar dargestellt. Dem einen gehört die Zukunft, während der andere schon beinahe Vergangenheit ist. Dem Gewand Sauls kann man seinen Bedeutungsverlust nicht ansehen. Es ist prächtig dargestellt und in gleißendes Licht getaucht. Der rote Übermantel scheint Saul mit David zu verbinden. Beinahe scheint es, als würde der Mantel und mit ihm das Licht zu David hinüber gleiten. Denn neben Saul sind nur noch die Harfe in Licht und die Hände Davids in Licht getaucht. Die Harfe und das Spiel darauf werden so auch zum Zeichen des Übergangs der Gunst Gottes von Saul auf David.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss></wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>OsterKlang 2012</title>
		<link>http://www.kirchengucker.de/2012/01/18/osterklang-2012/</link>
		<comments>http://www.kirchengucker.de/2012/01/18/osterklang-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 20:40:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik und Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kirchengucker.de/?p=4477</guid>
		<description><![CDATA[Noch sind die letzten Töne der Weihnachtslieder und der Klang des Weihnachtsoratoriums im Ohr, da kündigt sich das 16. Wiener OsterKlang-Festival an. Das Festival spannt seinen musikalischen Bogen über die Passionsgeschichte, Fragen über Glaube und Hoffnung, Tod und Auferstehung, als &#8230; <a href="http://www.kirchengucker.de/2012/01/18/osterklang-2012/">weiter lesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch sind die letzten Töne der Weihnachtslieder und der Klang des Weihnachtsoratoriums im Ohr, da kündigt sich das 16. Wiener OsterKlang-Festival an. Das Festival spannt seinen musikalischen Bogen über die Passionsgeschichte, Fragen über Glaube und Hoffnung, Tod und Auferstehung, als auch der Kampf von Gut gegen Böse und letztendlich die Erlösung.</p>
<p>So werden in den Tagen des Festivals außergewöhnliche und bekannte Musikstücke von der Alten Musik bis zur Moderne erklingen. Das Spektrum geht von Jacques Offenbachs Opéra fantastique „Les contes d’Hoffmann&#8221; bis hin zu Werken von Ludwig van Beethoven, Anton Bruckner und Györgi Ligeti sowie der Johannes- und Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach.</p>
<p>Die Wiener Philharmoniker eröffnen das OsterKlang-Festival mit Beethovens einzigem Oratorium „Christus am Ölberg“, das er anlässlich seiner Ernennung zum Hauskomponisten des Theater an der Wien komponierte. Da aufgrund der Fastenzeit die Aufführung von Opern damals verboten war, wählte er die Gattung Oratorium für dieses Ereignis. Daneben wird die 2. Symphonie zu Gehör gebracht.<br />
Ein besonderes Highlight 2012 wird das Solokonzert von Jordi Saval in der Minoritenkirche mit seinen Gambenpreziosen &#8211; unter dem Titel „Von Träumen und Tränen“ (Höhepunkte der Gambenkunst aus dem 17./18. Jahrhundert) am Grünendonnerstag sein.</p>
<p>Das 16. OsterKlang Wien 2012 findet vom 31. März – 08. April 2012 im Theater an der Wien, der Minoritenkirche und im Musikverein statt.</p>
<p>Das ausführliche Festivalprogramm des 16. OsterKlang Wien ist <a href="http://www.theater-wien.at/index.php/de/aktuelles/article/98764">hier</a> zu finden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss></wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Exaltiert und einzigartig: Emil Noldes religiösen Bilder in einer Ausstellung Berlin</title>
		<link>http://www.kirchengucker.de/2012/01/11/exaltiert-und-einzigartig-emil-noldes-religiosen-bilder-in-einer-ausstellung-berlin/</link>
		<comments>http://www.kirchengucker.de/2012/01/11/exaltiert-und-einzigartig-emil-noldes-religiosen-bilder-in-einer-ausstellung-berlin/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 10:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[KirchenKultur]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kirchengucker.de/?p=4438</guid>
		<description><![CDATA[Emil Noldes ausdrucksstarken Gemälde sind weltbekannt. In vielen Wohnungen hängen Drucke des expressionistischen Malers. Weit weniger bekannt ist, dass der Maler unter seinen 1.356 heute bekannten Gemälden auch 51 religiöse Bilder gemalt hat, die er besonders schätzte und nur selten &#8230; <a href="http://www.kirchengucker.de/2012/01/11/exaltiert-und-einzigartig-emil-noldes-religiosen-bilder-in-einer-ausstellung-berlin/">weiter lesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Emil Noldes ausdrucksstarken Gemälde sind weltbekannt. In vielen Wohnungen hängen Drucke des expressionistischen Malers. Weit weniger bekannt ist, dass der Maler unter seinen 1.356 heute bekannten Gemälden auch 51 religiöse Bilder gemalt hat, die er besonders schätzte und nur selten aus der Hand gab.</p>
<p>Deshalb kann die Nolde Stiftung, die in Seebüll ansässig ist und den Nachlass des 1956 verstorbenen Künstlers verwaltet, in ihrer Berliner Niederlassung 30 Gemälde und zusätzlich 40 Aquarelle zum Thema zeigen. Noch bis zum 15. April können Besucher der Ausstellung einen Einblick in die Religiosität Emil Noldes gewinnen, die von einer frommen, bäuerlichen Herkunft bestimmt war.</p>
<p>Informationen zur Ausstellung findet man auf der Internetseite der <a href="http://www.nolde-stiftung.de/index.php?seid=394">Nolde Stiftung</a>.</p>
<p>Dependance der Nolde Stiftung Seebüll, Jägerstraße 55. Bis 15. April, täglich 10–19 Uhr. Katalog 29,50 Euro.</p>
<p>P.S. Da Emil Nolde erst 1956 verstorben ist und die Werke eines Künstlers bis 70 Jahre nach seinem Tod nicht gemeinfrei werden, können wir hier keine Bilder des Künstlers zeigen (erst ab 2026), sondern nur einen Autografen. Wir bitten dies zu entschuldigen.</p>
<p>Erstaunlich finden wir allerdings, dass die Nolde Stiftung sich zwar eine Dependance unweit des teuren Berliner Gendarmenmarkts leistet, die ausdrücklich die Aufgabe hat, die Arbeit der Seebüller Stiftung und das Werk Emil Noldes einer breiteren Öffentlichkeit bekannter zu machen (und vermutlich durch die Rechteverwertung der Werke Noldes finanziert wird), aber für ihre Ausstellung(en) selbst nur wenig wirbt. Auch die Informationen auf der Stiftungs-Internetseite zur aktuellen Ausstellung religiöser Bilder sind eher spärlich. Ausführlichere Informationen zur Ausstellung und ein Bild finden sich aber zum Beispiel <a href="http://www.berliner-zeitung.de/kultur/nolde-stiftung-berlin-farbe-ist-kraft--kraft-ist-leben,10809150,11406202.html">hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss></wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Anstöße zur Reflexion: &#8220;Ave Maria&#8221; – Ausstellung moderner sakraler Kunst in Peine</title>
		<link>http://www.kirchengucker.de/2011/12/08/anstose-zur-reflexion-ave-maria-%e2%80%93-ausstellung-moderne-kunst-in-peine/</link>
		<comments>http://www.kirchengucker.de/2011/12/08/anstose-zur-reflexion-ave-maria-%e2%80%93-ausstellung-moderne-kunst-in-peine/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 10:34:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[KirchenKultur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kirchengucker.de/?p=4293</guid>
		<description><![CDATA[Sakrale Kunst stammt aus dem Mittelalter, vielleicht noch aus der Renaissance. Ach? Im Barock gab es auch noch sakrale Kunst? Moderne sakrale Kunst oder sogar sakrale Kunst der Gegenwart führen nur noch ein Nischen-Dasein. Das liegt natürlich zum einen daran, &#8230; <a href="http://www.kirchengucker.de/2011/12/08/anstose-zur-reflexion-ave-maria-%e2%80%93-ausstellung-moderne-kunst-in-peine/">weiter lesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sakrale Kunst stammt aus dem Mittelalter, vielleicht noch aus der Renaissance. Ach? Im Barock gab es auch noch sakrale Kunst? Moderne sakrale Kunst oder sogar sakrale Kunst der Gegenwart führen nur noch ein Nischen-Dasein. Das liegt natürlich zum einen daran, dass die Reformation sich wieder auf das 1. Gebot besann, nach dem der Mensch sich kein Bildnis machen soll. Zum anderen hat das seinen Grund auch in den wenigen Mäzenen der Gegenwart: Die Kirchgemeinden – gleich ob evangelisch oder katholisch – können sich aus eigener (finanzieller) Kraft nur noch selten moderne sakrale Kunst leisten.</p>
<p>Um so schöner, dass sich das Kreismuseum in Peine in einer Sonderausstellung der sakralen Kunst der Gegenwart widmet. Fünf Künstler stellen im Rahmen der Ave Maria Projekte verschiedene Werke zu einem der beliebtesten Themen auch schon der mittelalterlichen Kunst aus: der Verkündigung an Maria.</p>
<p>Die Kuratorin der Ausstellung und Initiatorin der Ave Maria-Projekte, Sabine Maria Hannesen, schreibt in einer Projektbeschreibung: &#8220;<em>Die „Verkündigung an Maria“ ist das Fundament des christlichen Heilsgeschehens. Im Lukas-Evangelium (Lk I,26-38) ist die Verkündigung der Geburt Jesu auf Maria konzentriert. Die durch das Kommen und Gehen des Engels gerahmte Texteinheit ist als dreiteiliger Dialog in einen begrüßenden, verheißenden und erklärenden Teil gegliedert, der mit der Annahme Mariens endet. Ihre Bereitschaft ist dabei weniger Ausdruck ihres Verstehens oder Wissens als vielmehr ihres Glaubens und Gottvertrauens. In diesem Kommunikationsgeschehen steht Maria exemplarisch für den offenen Menschen, der von Gottes Wort getroffen wird und auf seine Botschaft hört.</em>&#8221;</p>
<p>Vor dem Kreismuseum Peine war die Ausstellung in wechselnder Werkzusammensetzung schon in Berlin (Marienkirche), in verschiedenen Brandenburgischen Städten im Rahmen der Reihe &#8220;Kulturland Brandenburg 2008&#8243;, in Kassel-Wilhelmshöhe (Christuskirche) und in Münster (Katholische Akademie) zu sehen.</p>
<p>Alle wichtigen Informationen zur Ausstellung, die noch bis zum 22. Januar 2012 in Peine zu sehen ist, finden Sie <a href="http://www.kreismuseum-peine.de/aktuell.htm">hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss></wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

